Archiv der Kategorie Essen

Mangos von der Straße

Es ist ordentlich heiß derzeit auf der Insel. Es regnet zwar hier und dort aber auf tropische Art und Weise, so daß man nicht von Erfrischung sprechen kann.
In machen Teile der Stadt regnet es auch - aber ganz anders. Es regnet Mangos! Alleine in der Tampines Avenue fielen ca. 400 Mangos von den Bäumen, die dort, während der 80er, am Straßenrand gepflanzt wurden.
Nutznieser dieser natürlichen “Ernte” ist die Handicaps Welfare Association, die die Früchte als Spende erhalten hat.
Experten der National University of Singapore erklären dieses ungewöhliche Verhalten im Zusammenhang mit der extremen Trockenheit der letzten Monate. Im Januar 2009 regnete es 80 bis 90% weniger als sonst für Januar üblich. Das löst eine bestimmte Reaktion aus, die zu übermäßigem Blüten und “Fruchten” führt.
Dann steht dem nächsten Obstsalat nichts mehr im Wege: In den 1980er pflanzte die Regierung, allein im Osten Singapurs, 25.000 Coconuts, Mangos, Jackfruits und Rambutan-Bäume. Mahlzeit!

 

mango

 

 

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Lecker Rochen!

Hatte letzte Woche, in der Mittagspause, Sambal Chilli Stingray. Chilli Rochen!

Sehr sehr lecker! Etwas schwer zu beschreiben. Ein weicheres Fleisch als Kabeljau und im Geschmack nicht so “fischig”.

Besonders lecker war die obligatorische Sambal-Sauce. Erinnert ein wenig an eine Kreuzung aus mexikanischer “Salsa” und italienischer “Bruscetta”.

Shiok, kann ich da nur sagen!

(”Shiok” (pronounced ’she-oak’) is a Malaysian-Singaporean slang word roughly meaning “damn good”, “heavenly” or “yummy” that is a common expression of their love of good food)

 

 

Makansutra

Makan = Bahasa Indonesian for eating.
Sutra = Sanskrit for guide or lesson.
Makansutra ist die Fressbibel fuer Insider auf dieser Insel.

An 40.000 unterschiedlichen Orte kann man hier etwas zu Essen bekommen. Wir haben noch kein eatery oder stall gefunden, welches schlecht war.

Der Geschaeftsfuehrer und Chefredakteur K. F. Seetoh, selbst ein Makanguru “whose mission is to celebrate the best of Asian Food Culture and Lifestyle.” liefert ein Werk mit ueber 1.000 Empfehlungen auf 447 Seiten.

Wir haben also noch was vor…

nicht die Bohne!

Ich wusste irgendwo muss ja die Sache mit Singapore einen Haken haben. Jetzt habe ich den gefunden! Einen gewaltigen. Fast schon ein Pruefstein: Illy ist teuer!

Zuerst war es die Naehe zu Italien, die mich verwoehnt hat. Spaeter hat mich mein Status als “Illy-Grosshaendler” so richtig verzogen, wenn es um Einkaufspreise fuer schwarzes Gold ging.
Mit umgerechnet 10 Euro pro Dose erreicht der Preis hier Tengelmann Nieveau.

Natuerlich gibt es lokale Alternativen. Aber ich moechte diese Bohnen nicht in meiner Maschine wissen. Naja, “Bohnen” ist fast geschmeichelt. Es sind weitere Zutaten beigefuegt, die fuer einen Kopi O, einen Kopi Si, Kopi SuSu oder Kopi-O-kosong-gau benoetigt werden. Letztes beschreibt Wikipedia als “an unappetisingly strong brew of coffee without sugar or milk”

 

 

(Tengelman… wurden die nicht auch umbenannt? Egal, ich hole mir erstmal ‘nen Raider vom Minimal.)

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